Zutaten
Boden
- 150 g Reismehl
- 50 g Buchweizenmehl
- 3 EL gemahlene Mandeln
- 2 EL Dattelmus (oder Ahornsirup)
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 90 g kalte Butter oder Margarine, in Stücken
- 2 EL Flohsamenschalen
- 80 ml eiskaltes Wasser
Füllung
- 700 g Zwetschgen, gewaschen, entsteint und halbiert
- 3 EL gemahlene Mandeln (für den Boden, gegen Durchweichen)
Guss
- 200 ml Cashew-Sahne (Cashewkerne mit Wasser püriert) oder pflanzliche Sahne
- 3–4 EL Dattelmus (oder Ahornsirup)
- 4 EL Akazienfasern
- 150–200 ml Haferdrink oder Reisdrink
Zubereitung
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze einstellen und aufwärmen. Eine runde Wähe- oder Tarteform mit etwa 28 cm Durchmesser mit Butter oder Öl ausstreichen.
- Boden: Reismehl, Buchweizenmehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Flohsamenschalen und Salz in einer Schüssel zusammenmischen. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit den Händen oder einer Gabel in die trockene Mischung einreiben, bis feine Krümel entstehen. Dattelmus unterrühren. Anschließend nach und nach eiskaltes Wasser hinzugeben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Den fertigen Teig in die Form geben und mit den Fingern gleichmäßig ausdrücken, dabei einen leichten Rand nach oben formen.
- Die gemahlenen Mandeln gleichmäßig auf dem Teigboden verstreichen – sie helfen dabei, die Flüssigkeit der Zwetschgen aufzunehmen. Die halbierten Zwetschgen nebeneinander und eng aneinandergereiht auf dem Boden anordnen.
- Guss: Die Akazienfasern zuerst mit dem kalten Pflanzendrink glattrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Dann Cashew-Sahne und Dattelmus hinzugeben und mit einem Schneebesen alles zu einer homogenen, glatten Masse verrühren. Wer eine festere Wähe bevorzugt, verwendet statt der angegebenen Menge nur 150 ml Pflanzendrink. Den fertigen Guss gleichmäßig über die Zwetschgen verteilen.
- Die Wähe im vorgeheizten Ofen für 30–35 Minuten backen, bis die Gussmasse fest ist und die Oberfläche einen leichten Goldbraun-Ton angenommen hat. Die fertige Wähe vollständig erkalten lassen, bevor sie angeschnitten wird – kalt lässt sie sich am saubersten portionieren.
Tipps
- Teig-Tipp: Falls der Teig beim Ausdrücken reißt, einfach mit den Fingern zusammendrücken. Ein Mürbeteig muss nicht perfekt aussehen.
- Aufbewahrung: Im Kühlschrank bis zu 2 Tage haltbar. In Stücke geschnitten einfrieren für längere Haltbarkeit.
- Variante: Statt Zwetschgen passen auch Äpfel oder Birnen hervorragend als Belag.