Nährwerte
pro Portion · nicht per 100g (Schätzwerte)
Energie
90
kcal
Eiweiß
1
g
Kohlenhydr.
20
g
Fett
0
g
Zutaten
- 200 ml Wasser
- 100 g Johannisbeeren
- 200 g Heidelbeeren
- 100 g Kirschen
- 1 Zimtstange
- 10 g Speisestärke
- 40 ml Kirschsaft
- 1 EL Ahornsirup
Zubereitung
- Johannisbeeren, Heidelbeeren und Kirschen unter fließendem Wasser säubern. Bei den Kirschen die Steine entfernen und die Stiele der Johannisbeeren abzupfen. Gefrorene Beeren vorher kurz bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
- In einem mittelgroßen Topf das Wasser zum Sieden bringen. Die vorbereiteten Beeren und Kirschen zusammen mit der Zimtstange hinzufügen und den Topf mit einem Deckel verschließen. Bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten garen, bis die Früchte erweicht sind und reichlich Saft austreten.
- Das Fruchtgemisch durch ein feines Sieb in eine Schüssel geben und mit dem Löffel durchdrücken, sodass nur noch Kerne und Schalen im Sieb verbleiben. In einer separaten kleinen Schüssel die Speisestärke mit dem Kirschsaft verrühren, bis eine gleichmäßige Mischung ohne Klümpchen entsteht.
- Die Stärkemischung langsam und unter kontinuierlichem Rühren in das Fruchtpüree einarbeiten. Den Topf erneut kurz auf die Kochplatte stellen und umrühren, bis die Grütze die gewünschte Konsistenz erreicht. Die Zimtstange entfernen, den Ahornsirup unterrühren und die Grütze warm oder gekühlt servieren.
Tipps
- Kirschen bei HIT individuell testen: Sauerkirschen und Süßkirschen enthalten biogene Amine. In kleinen Mengen sind sie für viele HIT-Betroffene verträglich – besonders frisch oder tiefgekühlt. Kirschsaft aus Tetrapacks oder Gläsern dagegen enthält durch Fermentation mehr biogene Amine und sollte gemieden werden.
- Johannisbeeren sparsam einsetzen: Rote Johannisbeeren sind histaminreicher als Heidelbeeren. Die Menge auf 50 g reduzieren und durch mehr Heidelbeeren ersetzen, wenn starke Empfindlichkeit besteht. Schwarze Johannisbeeren sind in der Regel noch intensiver in der Histaminwirkung.
- Speisestärke als glutenfreies Bindemittel: Speisestärke (aus Mais oder Kartoffel) ist glutenfrei und histaminarm. Sie dickt die Rote Grütze cremig ein ohne den Geschmack zu verändern. Die Stärke immer zuerst kalt in Flüssigkeit auflösen, bevor sie zur heißen Masse gegeben wird – sonst entstehen Klümpchen.
Verträglichkeit ist individuell. Teste neue Lebensmittel in kleinen Mengen.