Auch bekannt als: Tsatsiki
Zutaten
- 1 Bio-Gurke
- 300 g frischer Joghurt (Naturjoghurt oder pflanzliche Alternative)
- 2–3 Knoblauchzehen, fein gepresst
- 2 EL frischer Zitronensaft
- 1 EL Olivenöl
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
- Die Bio-Gurke gründlich abspülen und dann auf einer feinen Reibe raspeln. Die Raspel in ein Sieb schütten, mit einer Prise Salz bestreuen und etwa 5 Minuten ruhen lassen, bis die Flüssigkeit aus den Gurkenfasern austritt.
- Die Gurkenraspel durch sanftes Drücken mit dem Löffel entwässern, sodass möglichst viel Saft aus dem Sieb läuft – dies verhindert später ein wässriges Endergebnis.
- Den frischen Joghurt in eine Rührschüssel umfüllen und die entwässerten Gurkenstücke untermengen. Den gepressten Knoblauch, den Zitronensaft und das Olivenöl hinzugeben und alle Zutaten mit einem Löffel oder Schneebesen gründlich miteinander verbinden.
- Die Mischung mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und anschließend mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Geschmacksstoffe vollständig ineinander übergehen.
Tipps
- Joghurt frisch öffnen: Joghurt direkt aus einer frisch geöffneten Packung verwenden – keine angebrochenen Reste vom Vortag. Je länger Joghurt nach dem Öffnen steht, desto mehr biogene Amine entstehen durch Nachfermentation. Naturjoghurt (3,5–5 % Fett) gibt cremigere Konsistenz als Magerjogurt. Kokosjoghurt (frisch geöffnet) als vegane Alternative.
- Knoblauch als Liberator einschätzen: Knoblauch ist ein starker Histaminliberator und kann bei empfindlichen Personen Reaktionen auslösen – auch wenn er selbst wenig Histamin enthält. In der Karenzphase weglassen und durch ½ TL Knoblauchpulver ersetzen (milder im Liberatoreffekt). Wer Knoblauch testet, mit 1 Zehe beginnen.
- Zitronensaft: Liberator bewusst einsetzen: 2 EL Zitronensaft ist eine relevante Menge für HIT-Betroffene. In der Karenzphase auf 1 TL reduzieren oder durch frisch geriebene Gurkenschale für Frische ersetzen. Das Tzatziki schmeckt auch mit wenig Zitrone gut, da Gurke und Joghurt bereits Frische geben.
Verträglichkeit ist individuell. Teste neue Lebensmittel in kleinen Mengen.