Zutaten
- 130 g Roggenmehl (frisch gemahlen oder fein)
- 40 g Haferkleie
- 25 g Haferflocken (zart)
- 25 g Leinsamen (geschrotet)
- 1 TL Brotgewürz (Kümmel, Anis, Fenchel)
- 9 g Salz (1 gestrichener TL)
- 300 ml heißes Wasser
- 1 EL Mohnsamen
- Kürbiskerne und Sesam zum Bestreuen
Zubereitung
- Den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze in Betrieb nehmen und aufwärmen.
- Roggenmehl, Haferkleie, Haferflocken, geschrotete Leinsamen, Brotgewürz und Salz in einer großen Schüssel zusammengeben und gründlich durchmischen.
- Das heiße Wasser zu den trockenen Zutaten gießen und mit einem Löffel oder Spatel kräftig verrühren, bis ein gleichmäßiger, feuchter Teig entstanden ist. Anschließend die Mohnsamen unterziehen.
- Eine Kastenform mit Backpapier ausfüttern. Den Teig hineinfullen und mit einem feuchten Spatel die Oberfläche ebnen.
- Kürbiskerne und Sesam großzügig auf dem Teig verteilen und mit leichtem Druck anpressen, damit sie nicht abfallen.
- Das Brot in den vorgeheizten Ofen schieben und 60 Minuten lang backen. Die Garprobe bestehen, wenn die Unterseite beim Anklopfen hohl klingt.
- Das fertig gebackene Brot aus der Form lösen und auf einem Rost mindestens 2 Stunden lang abkühlen lassen, bis es völlig erkaltet ist.
Tipps
- Warum niedrige Temperatur: Bei 150 °C bleibt das Brot innen saftig und die Kruste wird nicht zu hart. Roggenbrote brauchen längere Backzeit bei niedrigerer Temperatur.
- Ballaststoff-Boost: Haferkleie und Leinsamen liefern lösliche Ballaststoffe, die die Darmgesundheit fördern – bei Histaminintoleranz besonders wichtig.
- Aufbewahrung: In Scheiben geschnitten einfrieren. Roggenbrot hält sich durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt 3–4 Tage frisch.
Verträglichkeit ist individuell. Teste neue Lebensmittel in kleinen Mengen.