Abendessen

Pastinaken-Zucchini-Puffer mit Tsatsiki

Knusprige histaminarme Pastinaken-Zucchini-Puffer mit Leinsamen und Liebstöckel, serviert mit Tsatsiki. Ein einfaches und schnelles Gericht für eine histaminarme Ernährung.

35 Min.
2 Portionen
Einfach
Histamin: Mittel
Pastinaken-Zucchini-Puffer mit Tsatsiki

Nährwerte

pro Portion · nicht per 100g (Schätzwerte)

Energie

275

kcal

Eiweiß

9

g

Kohlenhydr.

32

g

Fett

12

g

Zutaten

  • 2 EL Leinsamen (10 g)
  • ½ Zucchini (150 g)
  • 1 Pastinake (150 g)
  • 40 g Hirsemehl
  • 1 EL Tapiokastarke
  • 1 TL Salz
  • 4 Zweige Liebstöckel
  • verträgliches Öl zum Braten
  • 100 g Tsatsiki nach Rezept

Zubereitung

  1. Die 2 EL Leinsamen in einem Mixer zu feinem Mehl verarbeiten. Das Leinsamenpulver mit 50 ml Wasser verrühren und für 5 Minuten quellen lassen, bis eine gelartige Konsistenz entsteht.
  2. Zucchini und Pastinake unter fließendem Wasser gründlich säubern, schälen und anschließend auf einer feinen Reibe zu dünnen Fasern verarbeiten.
  3. Das gequollene Leinsamen-Wasser-Gemisch mit der geraspelten Zucchini und Pastinake verbinden. Hirsemehl, Tapiokastarke und Salz hinzufügen und alles miteinander verrühren.
  4. Die Liebstöckel-Zweige abspülen, die Blätter von den Stielen abzupfen und kleingehackt in die Gemüsemischung einarbeiten. Das gesamte Gemisch kräftig durchmischen, bis eine gleichmäßige Masse vorliegt.
  5. Eine beschichtete Bratpfanne auf mittlere bis hohe Hitze stellen und mit verträglichem Öl füllen, bis die Bodenfläche vollständig benetzt ist.
  6. Mit einem Esslöffel jeweils eine Portion der Teigmasse in die heiße Pfanne geben und vorsichtig mit dem Pfannenwender oder Löffel andrücken, um flache Puffer zu formen.
  7. Jeden Puffer etwa 3–4 Minuten lang von einer Seite braten, bis die Unterseite eine goldbraune Farbe annimmt. Danach wenden und die andere Seite ebenso lange ausbacken.
  8. Die fertigen Puffer auf einen Teller geben und warm mit der Tsatsiki-Sauce servieren.

Tipps

  • Zucchini gut ausdrücken: Feuchtigkeit ist der Feind knuspriger Puffer: Geriebene Zucchini enthält sehr viel Wasser. Nach dem Raspeln in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken - so viel Flüssigkeit wie möglich entfernen. Zu viel Restfeuchtigkeit macht die Puffer weich und verhindert das Bräunen. Pastinaken haben weniger Wasseranteil und müssen nicht ausgedrückt werden - daher das Verhältnis gleich lassen.
  • Tsatsiki frisch herstellen: nicht aus dem Supermarkt: Gekauftes Tsatsiki enthält oft Konservierungsstoffe, Essig und gereiften Käse - alles Histaminquellen. Selbst gemachtes Tsatsiki aus frischem Quark oder Joghurt, frischer Gurke, Salz und etwas Knoblauch ist gut verträglich. Gurke fein raspeln und ebenfalls ausdrücken, damit das Tsatsiki nicht wässrig wird. Tsatsiki direkt vor dem Servieren anrühren - nicht im Voraus stehen lassen.
  • Leinsamen als Ei-Ersatz: Quellzeit einhalten: Gescroteter Leinsamen mit Wasser bildet nach 5 Minuten eine gelartige Masse, die als Bindemittel funktioniert. Die Quellzeit ist wichtig: zu kurz und der Lein bindet nicht, zu lang und er wird bitter. Leinsamen immer frisch schroten - vorgeschroteter Leinsamen wird schnell ranzig. Im Kühlschrank lagern und innerhalb einer Woche aufbrauchen.

Verträglichkeit ist individuell. Teste neue Lebensmittel in kleinen Mengen.