Zutaten
- 300 g gekochte Mungobohnen
- 3 EL Granatapfelkerne
- Pfefferminze
- Salz, Pfeffer
- 2 EL Olivenöl
- 3 EL Verjus
Zubereitung
- Die Mungobohnen zunächst über Nacht oder mindestens 8–12 Stunden in kaltem Wasser quellen lassen. Anschließend das Wasser abgießen, die Bohnen unter fließendem Wasser spülen und in einem Topf mit frischem Wasser ohne Salzbeigabe etwa 15 Minuten bei mittlerer Temperatur garen, bis sie weich sind. Das Wasser ablaufen lassen und die Bohnen vollständig erkalten lassen.
- Die frische Pfefferminze gründlich waschen, mit einem Tuch trocknen und in kleine Stücke schneiden. Die Granatapfelkerne aus der Frucht herausklopfen oder herauslösen.
- In einer kleinen Schüssel das Olivenöl mit Balsamico (alternativ kann hier Verjus verwendet werden, falls Balsamico problematisch ist) vermischen und mit Salz sowie Pfeffer würzen, bis ein homogenes Dressing entsteht.
- Die erkalteten Mungobohnen zusammen mit den gehackten Minzblättern und Granatapfelkernen in eine Servierschüssel geben, das Dressing darübergießen und alle Komponenten miteinander vermischen. Das Gericht sofort auf den Tisch bringen, da die Bohnen bei längerer Lagerung mit dem Dressing Histamin entwickeln können.
Tipps
- Balsamico ist histaminreich: Balsamicoessig ist stark fermentiert und enthält viel Histamin. Für HIT-Betroffene in der Karenzphase ungeeignet. Verjus (unreifer Traubensaft) oder weißer Apfelsaft mit etwas Honig sind histaminärmere Alternativen mit ähnlicher fruchtiger Säure.
- Mungobohnen nach dem Kochen sofort abkühlen: Gekochte Hülsenfrüchte bilden beim langsamen Abkühlen biogene Amine. Den Topf nach dem Kochen abgießen und die Bohnen unter kaltem Wasser abschrecken. Sofort verarbeiten oder einfrieren, nicht über Nacht kühlschranken.
- Granatapfelkerne individuell testen: Granatapfelkerne enthalten geringe Mengen biogener Amine. Für viele HIT-Betroffene in kleiner Menge (3 EL für 4 Portionen) verträglich. Bei Unverträglichkeit durch frische Heidelbeeren oder Blaubeeren ersetzen.