Zutaten
- 400 g Kartoffeln (festkochend, gewürfelt)
- 2 Karotten, in Scheiben
- 1 Pastinake, gewürfelt
- 1 Zucchini, in Halbmonde
- 3 EL hitzebeständiges Rapsöl oder Kokosöl
- 1 TL frischer Rosmarin (gehackt) oder Thymian
- Salz nach Geschmack
- Optional: 1 TL Kurkumapulver für Farbe und antiinflammatorische Wirkung
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Umluft einstellen und vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel portionieren. Karotten schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Pastinake schälen und ebenfalls würfeln. Zucchini in Halbmonde schneiden. Durch gleichmäßige Größe der Gemüsestücke wird eine gleichmäßige Garzeit erreicht.
- Das vorbereitete Gemüse in eine große Schüssel geben und mit 3 EL Rapsöl oder Kokosöl, Salz und den gehackten Kräutern vermischen. Dabei so lange rühren, bis jedes Gemüsestück mit Öl benetzt ist. Wer möchte, kann jetzt 1 TL Kurkumapulver unterrühren – dies verleiht dem Gemüse eine schöne Wärmefärbung und hat entzündungshemmende Eigenschaften. Das Gemüse anschließend in einer dünnen, nicht überlagerten Schicht auf dem vorbereiteten Blech ausbreiten.
- Das Gemüse für 20–25 Minuten im Ofen rösten. Bei der Hälfte der Garzeit (nach etwa 15 Minuten) das Blech herausziehen und das Gemüse mit einem Holzlöffel oder Spatel wenden. Das Gericht ist fertig, sobald die Kartoffeln durchgegart sind und das Gemüse an den Rändern leicht karamellisiert und goldbraun aussieht. Hinweis: Zucchini gart deutlich schneller als Karotten und Kartoffeln – bei Bedarf diese erst später hinzugeben.
- Das fertige Ofengemüse aus dem Ofen nehmen und einige Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Vor dem Servieren können frische Kräuter über das Gemüse gestreut werden. Als Beilage zu Hähnchen, Fisch oder Quinoa reichen oder als eigenständiges Gericht mit einem Kokosjoghurt-Dip genießen.
Tipps
- Frische der Zutaten: Alle Gemüse am Einkaufstag verarbeiten. Kartoffeln und Karotten aus frischem Lager – älteres Gemüse verliert Süße und Aroma. Frische Kräuter erst nach dem Backen zugeben wenn man besonders intensives Aroma möchte, da Hitze ätherische Öle verflüchtigt.
- Verträglichkeitstipp: Kartoffeln, Karotten, Pastinake und Zucchini gehören zu den histaminarmen Gemüsen und sind bei HIT sehr gut verträglich. Rapsöl hat einen hohen Rauchpunkt und ist hitzestabil. Kurkuma unterstützt durch seine Curcuminoide die Entzündungshemmung und kann den Histaminabbau fördern.
- Aufbewahrung: Ofengemüse sofort nach dem Garen essen. Reste noch heiß in Portionen einfrieren – eingefrorene Portionen im Ofen bei 180 °C 10 Minuten aufbacken. Nicht im Kühlschrank aufbewahren – das Gemüse verliert Textur und Histamingehalt steigt.
Hinweis: Dieses Rezept enthält 2 Karotten, in Scheiben (ei), die bei Histaminintoleranz problematisch sein kann. Teste deine individuelle Verträglichkeit in kleinen Mengen.