Zutaten
- 500 g Kartoffeln, festkochend
- 4 Karotten
- 1 große Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- ½ Sellerieknolle
- 500 g frisches Rindfleisch
- ¼ l Gemüsebrühe
- Etwas Pfeffer, frisch gemahlen
- Etwas Salz
Zubereitung
- Die Kartoffeln gründlich waschen, schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.
- Zwiebel und Knoblauch aus ihrer Schale befreien, die Zwiebel in dünne Ringe teilen und den Knoblauch durch eine Presse pressen.
- Karotten gründlich putzen und in Scheiben schneiden. Die Sellerieknolle schälen und in kleine Würfel zerkleinern.
- Das Rindfleisch in gleichgroße Stücke portionieren.
- Eine feuerfeste Form mit Deckel verwenden und Kartoffeln, Gemüse und Fleisch abwechselnd in Schichten einfüllen. Jede Schicht mit Salz und frisch gemahlenerr Pfeffer würzen.
- Die Gemüsebrühe über die Schichten gießen, den Deckel aufsetzen und das Ganze im Backofen bei etwa 180°C für eine Stunde garen.
Tipps
- Rindfleisch am Kauftag verarbeiten: Rindfleisch ist eines der Lebensmittel, bei denen Frische den größten Unterschied macht. Biogene Amine bilden sich in Fleisch bereits bei Kühlschranktemperaturen - je länger es liegt, desto mehr. Am Kauftag verarbeiten, nicht über Nacht im Kühlschrank lagern. Reste nach dem Kochen sofort einfrieren, nicht erneut aufwärmen.
- Gemüsebrühe ohne Hefeextrakt selbst kochen: Fertige Gemüsebrühe aus dem Handel enthält oft Hefeextrakt, Sellerie-Aroma oder Gewürzmischungen, die schlecht verträglich sind. Selbst gekochte Brühe aus Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel und Salz ist die sicherste Variante. Alternativ: einfach Wasser mit etwas Salz und einer Prise Kurkuma für die Farbe verwenden.
- Garzeit und Backofen-Temperatur prüfen: Bei 180°C und geschlossenem Deckel gart der Topf schonend im eigenen Saft. Kleine Kartoffelscheiben (ca. 0,5 cm) sind nach 45 Minuten gar, dickere brauchen bis zu 75 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit einmal kurz prüfen und bei Bedarf etwas Brühe nachgießen. Topfinhalt sofort nach dem Garen servieren - nicht warmhalten oder aufwärmen.
Verträglichkeit ist individuell. Teste neue Lebensmittel in kleinen Mengen.