Zutaten
- 500 g Kartoffeln (mehlig), geschält und gewürfelt
- 2 Stangen Lauch (nur der weiße und hellgrüne Teil), in Ringe geschnitten
- 1 kleine Karotte, gewürfelt
- 600 ml Gemüsebrühe (histaminarm, ohne Hefeextrakt)
- 200 ml Haferdrink oder Reismilch
- 2 EL Olivenöl
- 1 Lorbeerblatt
- 1/2 TL Muskatnuss
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frischer Schnittlauch zum Garnieren
Zubereitung
- Das Olivenöl in einem großen Topf auf mittlerer Hitze erwärmen und die Lauchringe darin 3–4 Minuten sanft garen, bis sie glasig werden.
- Die Kartoffel- und Karottenwürfel zum Lauch geben und kurz zusammen anbraten, bis die Oberflächen leicht Farbe annehmen.
- Die histaminarme Gemüsebrühe zusammen mit dem Lorbeerblatt in den Topf gießen und zum Kochen bringen.
- Die Hitze herunterdrehen und die Suppe mit geschlossenem Deckel etwa 15–18 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Kartoffelstücke gar sind.
- Das Lorbeerblatt aus der Suppe fischen und die Haferdrink oder Reismilch unterrühren.
- Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren oder nur teilweise durchmixen, um eine leicht körnige Konsistenz zu erhalten.
- Die Muskatnuss einarbeiten und die Suppe nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
- Die fertige Suppe in Suppenschüsseln verteilen und mit frischem Schnittlauch als Garnitur servieren.
Tipps
- Histamin-Tipp: Lauch wird bei Histaminintoleranz in der Regel gut vertragen. Im Gegensatz zu Zwiebeln, die bei manchen Betroffenen als Histaminliberator wirken können, ist Lauch milder und besser verträglich.
- Sättigender: Serviere dazu frisches Dinkelbrot – passt perfekt.
- Aufbewahrung: Die Suppe hält sich im Kühlschrank 1–2 Tage. Nicht länger aufbewahren, da in proteinreichen Suppen mit der Zeit Histamin entstehen kann.
Warum dieses Rezept funktioniert
Kartoffel-Lauch-Suppe ist ein Klassiker, der bei Histaminintoleranz wunderbar funktioniert – vorausgesetzt, du verzichtest auf Sahne und lange gereifte Brühen. Die Cremigkeit kommt hier allein von den mehligen Kartoffeln, die beim Pürieren natürliche Stärke freisetzen.
Kartoffeln sind eines der bestverträglichen Lebensmittel bei HIT und liefern Kalium, Vitamin B6 und Vitamin C. Das Vitamin B6 ist besonders wertvoll, da es als Cofaktor für das DAO-Enzym dient – also genau das Enzym, das im Körper für den Histaminabbau zuständig ist.
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