Abendessen

Kartoffel-Karotten-Eintopf

Ein histaminarmer Kartoffel-Karotten-Eintopf mit frischen Gemüsestücken und Petersilie. Dieses einfache und nährstoffreiche Gericht eignet sich perfekt für eine leichte Mahlzeit.

35 Min.
4 Portionen
Einfach
Histamin: Mittel
Kartoffel-Karotten-Eintopf

Nährwerte

pro Portion · nicht per 100g (Schätzwerte)

Energie

200

kcal

Eiweiß

4

g

Kohlenhydr.

36

g

Fett

6

g

Zutaten

Zubereitung

  1. Die weiße Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Kartoffeln und Karotten gründlich waschen, schälen und in gleichmäßige Stücke portionieren – die Kartoffeln in Würfel von etwa 2 cm Kantenlänge, die Karotten in dünne Scheiben.
  2. Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen und die gehackte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis sie glasig und weich wird.
  3. Das vorbereitete Kartoffel- und Karottengemüse zum Zwiebel-Öl-Gemisch geben und unter gelegentlichem Rühren für etwa 3-4 Minuten anbraten, bis die Gemüsestücke leicht Farbe annehmen.
  4. Das kalte Wasser über das Gemüse gießen und mit unjodiertem Tafelsalz und weißem Pfeffer nach Geschmack würzen.
  5. Den Topf etwa zur Hälfte mit einem Deckel verschließen und die Mischung 15-20 Minuten bei sanftem Köcheln garen, bis Kartoffeln und Karotten die gewünschte Konsistenz erreichen.
  6. Den fertig gegarten Eintopf in tiefe Teller füllen, großzügig mit der gehackten Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Tipps

  • Eintopf sofort essen: Eintöpfe mit Gemüse bilden beim Lagern durch bakterielle Prozesse schnell biogene Amine, besonders wenn Zwiebeln und Petersilie enthalten sind. Den Eintopf sofort nach der Zubereitung servieren. Reste unmittelbar einfrieren – nicht über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.
  • Petersilie zuletzt zugeben: Frische Petersilie enthält Quercetin und Vitamin C, die die DAO-Enzymfunktion unterstützen. Quercetin und Vitamin C werden durch Hitze abgebaut – deshalb die Petersilie erst ganz am Ende, nach dem Kochen, zugeben. Nie mitkochen – dann verliert sie nicht nur Aroma, sondern auch die HIT-schützenden Mikronährstoffe.
  • Unjodiertes Salz wählen: Jodiertes Salz enthält Kaliumiodat als Zusatzstoff. Bei einigen HIT-Betroffenen können Jodat-Zusätze die Histaminreaktion verstärken. Unjodiertes Meersalz oder Steinsalz ist die sicherere Wahl für Personen mit hoher Empfindlichkeit.

Verträglichkeit ist individuell. Teste neue Lebensmittel in kleinen Mengen.