Zutaten
- 3 große Karotten (ca. 300 g), geschält und grob gewürfelt
- 1 Dose Kichererbsen (400g, abgetropft und abgespült)
- 2 EL Tahini (Sesampaste)
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Kurkuma
- 1/2 TL Kreuzkümmel
- 3 EL Wasser (nach Bedarf für die Konsistenz)
- Salz nach Geschmack
- Frische Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Den Backofen auf 200°C einstellen. Die Karottenwürfel mit 1 EL Olivenöl und einer Prise Salz auf ein Backblech geben und gleichmäßig verteilen.
- Die Karotten etwa 20 Minuten im Ofen garen, bis sie weich sind und an den Kanten leicht gebräunt aussehen.
- Die noch warmen Karotten zusammen mit den abgetropften Kichererbsen, dem Tahini, dem restlichen Olivenöl, der Kurkuma und dem Kreuzkümmel in einen Mixer oder eine Küchenmaschine füllen.
- Alles gründlich durchmixen, bis eine glatte, cremige Paste entstanden ist. Falls die Masse zu dick wirkt, schrittweise Wasser (je 1 EL) unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Das Hummus mit Salz zum Abschmecken würzen, in eine Servierschüssel umfüllen und mit frischer Petersilie sowie einem feinen Tropfen Olivenöl garnieren.
Tipps
- Warum keine Zitrone: Klassischer Hummus enthält Zitronensaft – ein bekannter Histaminliberator. Die gerösteten Karotten bringen natürliche Süße mit, die den Zitronensaft überflüssig macht.
- Als Aufstrich: Auf histaminarmem Brot oder Reiswaffeln.
- Als Dip: Mit Gemüsesticks (Gurke, Karotte, Paprika).
- Haltbarkeit: Im Kühlschrank maximal 2 Tage. Portionsweise einfrieren für längere Haltbarkeit.
Warum dieses Rezept funktioniert
Dieser Hummus umgeht die typischen HIT-Trigger des Originals: kein Zitronensaft, kein Knoblauch. Stattdessen bringen geröstete Karotten natürliche Süße und Beta-Carotin. Kichererbsen liefern Protein und Vitamin B6 für die DAO-Produktion. Kurkuma wirkt entzündungshemmend.
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