Zutaten
- 1 kleines frisches Suppenhuhn (ca. 1 kg, Huhn)
- 2 l Wasser (kalt)
- 2 Lorbeerblätter
- 2 Nelken
- 6 Pfefferkörner
- ½ Sellerieknolle, geschält und grob gewürfelt
- 4 Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten
- 1 kleine Stange Lauch (Porree), in Ringe geschnitten
- 1 Bund frische Petersilie, gehackt
- ¼ TL Paprikapulver (mild, edelsüß)
- Salz zum Abschmecken
Zubereitung
- Das Suppenhuhn zunächst unter kaltem Wasser spülen und gründlich reinigen.
- Das gereinigte Huhn in einen großen Topf legen und mit 2 Litern kaltem Wasser bedecken. Lorbeerblätter, Nelken und Pfefferkörner hineinstreuen.
- Die Flüssigkeit langsam erhitzen und zum Kochen bringen. Den entstehenden Schaum kontinuierlich mit einer Schöpfkelle von der Oberfläche entfernen.
- Die Temperatur auf niedrige bis mittlere Stufe herabsetzen und das Huhn 60 Minuten sanft köcheln lassen – die Brühe soll leise simmern, nicht heftig blubbern.
- Die Selleriewürfel, Karottenscheiben und Lauchringe zur Brühe geben und 20–30 Minuten weitergaren, bis das Gemüse gar und das Fleisch leicht von den Knochen zu lösen ist.
- Das gekochte Huhn aus der Brühe heben, abkühlen lassen und dann das Fleisch von den Knochen trennen. Das Fleisch in haselnussgroße Stücke zerteilen.
- Lorbeerblätter, Nelken und Pfefferkörner aus der Brühe fischen und entfernen.
- Das zerlegte Hühnerfleisch wieder in die Brühe geben und mit Salz und Paprikapulver nachwürzen.
- Die fertige Suppe in tiefe Suppenschüsseln verteilen und mit reichlich frischer Petersilie garnieren.
Tipps
- Histamin-Hinweis: Hühnersuppe wird bei langer Kochzeit histaminreicher. Verwende ausschließlich ein sehr frisches Suppenhuhn und serviere die Suppe direkt nach dem Kochen. Reste sofort portionsweise einfrieren – nicht im Kühlschrank über Nacht stehen lassen.
- Sättigender: Dinkelnudeln oder Reis als Einlage machen die Suppe zur vollständigen Mahlzeit.
- Heilende Wirkung: Hühnerbrühe enthält natürliches Glycin und Prolin aus dem Kollagen, die entzündungshemmend wirken und die Darmschleimhaut unterstützen können.
Verträglichkeit ist individuell. Teste neue Lebensmittel in kleinen Mengen.