Zutaten
- 800 g mehligkochende Kartoffeln, gedämpft und geschält
- 200 g Vollkornmehl (oder glutenfreies Reismehl)
- 3 Eier
- 30 g Rucola
- 2 TL frische Petersilie, fein gehackt
- 1 TL getrockneter Thymian
- ½ TL Salz
- ¼ TL Pfeffer
- 1 Prise Muskat
Zubereitung
- Die noch warmen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern, bis keine groben Stücke mehr vorhanden sind. Eine gleichmäßige, feine Konsistenz ist wichtig für die spätere Gnocchi-Textur.
- Rucola, Petersilie und Thymian in kleine Stücke schneiden und bereitstellen.
- Die zerkleinerten Kartoffeln mit dem Mehl, den Eiern, den gehackten Kräutern, Salz, Pfeffer und Muskat vermischen. Die Mischung nur so lange bearbeiten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht – zu intensives Kneten macht die Gnocchi später zäh und schwer.
- Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche in mehrere ca. 2 cm dicke Stränge rollen. Diese dann in etwa 2 cm lange Stücke schneiden und mit der Rückseite einer Gabel leicht eindrücken – so entstehen kleine Mulden, die später die Soße besser halten.
- In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Gnocchi in mehreren Portionen ins kochende Wasser geben. Nach etwa 3–4 Minuten, sobald sie an die Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle herausnehmen.
- Nach Wunsch die gekochten Gnocchi in einer Pfanne mit etwas Butter oder Olivenöl kurz anbraten, bis sie leicht goldbraun werden.
Tipps
- Kartoffelsorte entscheidet: Mehligkochende Kartoffeln ergeben die beste Konsistenz. Festkochende Sorten machen die Gnocchi eher gummiartig.
- Nicht zu viel Mehl: Nur so viel Mehl einarbeiten, dass der Teig gerade nicht mehr klebt. Zu viel Mehl macht die Gnocchi fest statt fluffig.
- Einfrieren auf dem Brett: Ungegargte Gnocchi einzeln auf einem bemehlten Brett auslegen und 1 Stunde anfrieren. Danach in Beutel umfüllen — so kleben sie nicht zusammen.