Mittagessen

Gaisburger Marsch — Schwäbischer Eintopf

Traditioneller schwäbischer Eintopf mit Rindfleisch, Spätzle und Kartoffeln — herzhaft, sättigend und mit frischen Zutaten histaminarm.

95 Min.
4 Portionen
Mittel
Histamin: Mittel
Gaisburger Marsch — Schwäbischer Eintopf

Zutaten

  • 500 g frisches Rindfleisch (Suppenfleisch, z. B. Brust oder Bug), in großen Stücken
  • 500 ml Wasser
  • 3 geh. EL Fleischbrühpulver (histaminarm, ohne Hefeextrakt)
  • 3 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 100 g Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 100 g Lauch, in Ringe geschnitten
  • 100 g Sellerie (Knollensellerie), fein gewürfelt
  • 150 g Spätzle (frisch oder getrocknet, ohne Ei als vegane Option)
  • Zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • ½ Bund frische Petersilie, gehackt

Zubereitung

  1. Das Wasser in einem großen Topf erhitzen, bis es kocht, dann das Fleischbrühpulver einrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat.
  2. Die großen Fleischstücke in die heiße Brühe geben und auf schwacher Hitze etwa 60 Minuten sanft köcheln lassen – die Oberfläche sollte nur leicht zittern, nicht sprudelnd kochen.
  3. Das gegarte Rindfleisch mit einer Schaumkelle aus der Brühe nehmen und auf einem Schneidebrett in kleinere, portionsgerechte Würfel zerteilen.
  4. Die gewürfelten Kartoffeln, Karottenscheiben, Lauchring und Selleriestücke in die siedende Brühe geben und 15–20 Minuten lang mitkochen, bis das Gemüse weich, aber noch mit etwas Biss ist.
  5. Die Spätzle nach Herstellerangaben zubereiten und zusammen mit den Fleischwürfeln in den kochenden Eintopf einrühren.
  6. In einer Pfanne das Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebelringe darin unter gelegentlichem Rühren goldbraun und knusprig ausbacken, dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  7. Den fertigen Eintopf in tiefe Suppenteller portionieren und mit den knusprigen Röstzwiebeln sowie frisch gehackter Petersilie obenauf garnieren.

Tipps

  • Histamin-Tipp: Verwende ausschließlich frisches Suppenfleisch vom Metzger und koche die Brühe am selben Tag. Lange gelagerte Fleischbrühe kann Histamin anreichern.
  • Spätzle-Alternative: Statt Spätzle eignen sich auch kleine Kartoffelgnocchi oder Dinkelnudeln.
  • Aufwärmen vermeiden: Eintöpfe entwickeln beim Aufwärmen zusätzliches Histamin. Portioniere die Menge so, dass keine Reste übrig bleiben, oder friere Einzelportionen sofort ein.

Verträglichkeit ist individuell. Teste neue Lebensmittel in kleinen Mengen.