Zutaten
- 400 g Brokkoli, in Röschen zerteilt
- 1 mittelgroße Kartoffel (mehligkochend), gewürfelt
- 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 500 ml Gemüsebrühe (histaminarm, ohne Hefeextrakt)
- 100 ml Sahne (frisch) oder Hafersahne
- 1 EL Butter oder Olivenöl
- 1 Prise Muskatnuss
- Salz und Pfeffer
- Optional: geröstete Kürbiskerne zum Toppen
Zubereitung
- Die Butter oder das Olivenöl in einem großen Topf auf mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen. Die gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch hinzufügen und etwa 3–4 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebel durchsichtig wird.
- Die Kartoffelwürfel in den Topf geben und weitere 2 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten, damit sie leicht Farbe annehmen.
- Die Brokkoliröschen hinzufügen und sofort mit der histoparmarmen Gemüsebrühe aufgießen. Das Ganze zum Kochen bringen.
- Die Hitzezufuhr drosseln und die Suppe 12–15 Minuten sanft köcheln lassen, bis Brokkoli und Kartoffeln vollständig weich sind.
- Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer zu einer glatten, cremigen Konsistenz pürieren. Die frische Sahne oder Hafersahne unterrühren.
- Die fertige Suppe mit einer Prise Muskatnuss würzen und mit Salz sowie Pfeffer nach Geschmack nachwürzen.
- Die heiße Suppe in Suppenschüsseln portionieren und je nach Belieben mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen.
Histamin-Tipp
Viele Fertig-Cremesuppen enthalten Hefeextrakt, Geschmacksverstärker oder Sahne mit langer Haltbarkeit – alles potenzielle Histamin-Quellen. Selbstgemachte Suppen sind deutlich verträglicher. Verwende frische Sahne mit kurzem MHD oder pflanzliche Alternativen wie Hafer- oder Reissahne.
Warum dieses Rezept funktioniert
Brokkoli ist ein echtes Powergemüse bei Histaminintoleranz: Er liefert viel Vitamin C (unterstützt den Histaminabbau), Sulforaphan (entzündungshemmend) und Ballaststoffe (fördern die Darmgesundheit). Die Kartoffel sorgt für eine natürlich cremige Konsistenz und macht die Suppe sättigend – ganz ohne Mehl als Bindemittel.
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