Zutaten
- 150 g Haferflocken (fein oder im Mixer zerkleinert)
- 100 g Dinkelmehl (oder glutenfreie Mehlmischung)
- 2 Äpfel, geschält und fein gerieben
- 2 Eier (oder je 1 EL Chiasamen + 3 EL Wasser als Ei-Ersatz)
- 80 ml Kokosöl, geschmolzen
- 60 ml Ahornsirup
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Zimt (Ceylon)
- 1/2 TL Vanillepulver (echte Vanille)
- Prise Salz
- Optional: 2 EL Kokosraspel
Zubereitung
- Den Backofen auf 180°C mit Ober- und Unterhitze in Betrieb nehmen. Die Muffinform mit Papierförmchen bestücken.
- Haferflocken, Dinkelmehl, Backpulver, Zimt, Vanillepulver und eine Prise Salz in einer großen Rührschüssel zusammengeben und gründlich durchmischen.
- Eier mit dem flüssigen Kokosöl und dem Ahornsirup in einer separaten Schüssel miteinander verrühren, bis eine gleichmäßige Mischung entsteht.
- Die geriebenen Äpfel unter die Ei-Öl-Mischung heben und sanft miteinander verbinden.
- Die feuchten Zutaten zur trockenen Mischung geben und mit wenigen Handbewegungen verrühren, bis gerade noch alle Komponenten verbunden sind. Überrühren vermeiden.
- Den Teig gleichmäßig auf alle 12 Muffinförmchen verteilen. Nach Belieben die Oberfläche mit Kokosraspeln garnieren.
- Die Muffins etwa 22 bis 25 Minuten im Ofen backen. Sie sind fertig, wenn die Oberseite goldbraun glänzt und ein in die Mitte gesteckter Zahnstocher trocken herauskommt.
- Die Muffins zunächst 10 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend vorsichtig herausnehmen und auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.
Tipps
- Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose halten sich die Muffins 2-3 Tage bei Raumtemperatur. Einzeln eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate.
- Lunchbox: Perfekt für Schule und Büro – die Muffins sind gut transportierbar und brauchen keine Kühlung.
- Für Kinder: Kleine Mini-Muffins backen (Backzeit auf 15 Minuten reduzieren) – ideale Größe für Kinderhände.
- Variante: Statt Apfel funktioniert auch geriebene Birne oder pürierte Heidelbeeren.
Warum dieses Rezept funktioniert
Diese Muffins kommen ohne raffinierten Zucker und ohne Weizenmehl aus – beides kann bei empfindlichen Menschen Entzündungsreaktionen fördern, die den Histaminstoffwechsel zusätzlich belasten. Ahornsirup als Süßungsmittel ist histaminarm und liefert gleichzeitig Mangan und Zink.
Haferflocken enthalten Vitamin B6, einen Cofaktor des DAO-Enzyms, das im Darm für den Histaminabbau verantwortlich ist. Äpfel sind reich an Quercetin, das mastzellstabilisierend wirkt. Die Kombination aus Hafer und Apfel macht diese Muffins zu einem Snack, der den Histaminstoffwechsel aktiv unterstützt, statt ihn zu belasten.
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