Gemüse

Pastinake

Pastinaken sind histaminarm und ideal für Suppen, Pürees und Ofengemüse bei Histaminintoleranz.

Sehr gut verträglich
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Pastinaken sind ein mildes Wurzelgemüse mit leicht süßlichem, nussigem Geschmack. Bei Histaminintoleranz sind sie hervorragend verträglich und eine willkommene Abwechslung zu Karotten und Kartoffeln. In der kalten Jahreszeit sind Pastinaken besonders beliebt als Suppengemüse oder im Ofen geröstet.

Tipps

  • Als Püree eine histaminfreundliche Alternative zu Kartoffelpüree
  • Im Ofen geröstet mit Olivenöl und frischen Kräutern
  • Pastinakensuppe mit Ingwer ist wärmend und bekömmlich
  • Als Babybrei geeignet: eines der verträglichsten Gemüse

Histamin-Details

Pastinaken enthalten kein nennenswertes Histamin und beeinflussen weder die Histaminfreisetzung noch den DAO-Stoffwechsel. Sie liefern Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C. Als Wurzelgemüse sind sie in der Eliminationsphase besonders empfehlenswert und lassen sich vielseitig in der histaminarmen Küche einsetzen.

Pastinake als Grundlage in der Eliminationsphase

Während der strengen Eliminationsphase, in der viele Lebensmittel gestrichen werden, gehören Pastinaken zu den verlässlichsten Gemüsesorten. Sie enthalten keine biogenen Amine, keine bekannten Histaminliberatoren und keine DAO-Blocker. Gleichzeitig liefern sie genug Energie und Ballaststoffe, um sättigende Mahlzeiten zu ermöglichen. Ein einfaches Pastinaken-Kartoffel-Püree mit etwas Butter oder Ghee ist ein ideales Basisrezept für die ersten Wochen der Ernährungsumstellung. Die natürliche Süße der Pastinake macht zusätzliches Würzen oft überflüssig.

Nährstoffe und Verwandte im Vergleich

Pastinaken liefern mehr Ballaststoffe als Karotten und mehr Kalium als Kartoffeln. Der Vitamin-C-Gehalt liegt bei etwa 18 mg pro 100 g - weniger als bei Kohlrabi, aber für ein Wurzelgemüse beachtlich. Durch das Rösten im Ofen karamellisieren die natürlichen Zucker und es entsteht ein nussig-süßes Aroma, das die Pastinake von anderen Wurzelgemüsen unterscheidet. Anders als bei proteinreichen Lebensmitteln ist die Histaminbildung bei der Lagerung von Pastinaken vernachlässigbar - im Kühlschrank halten sie sich problemlos 2-3 Wochen.

Saisonale Vielfalt nutzen

Pastinaken haben von Oktober bis März Saison und sind in dieser Zeit besonders aromatisch, weil Frost die Stärke in Zucker umwandelt. Im Frühjahr und Sommer können Kohlrabi oder Fenchel als ähnlich milde, histaminarme Alternativen dienen. Für die Vorratshaltung lassen sich Pastinaken blanchiert einfrieren - in Würfel schneiden, 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, abschrecken und portionsweise einfrieren. So hat man auch außerhalb der Saison ein sicheres Gemüse griffbereit.

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