Erkältung & Histamin – so kommst du gut durch die Erkältungszeit
Erkältung und Histaminintoleranz – eine gefährliche Kombination. Erfahre, warum Symptome eskalieren und wie du die Erkältungszeit mit HIT sicher überbrückst.
Eine Erkältung ist für die meisten Menschen lästig, aber überwindbar. Für Menschen mit Histaminintoleranz kann die Erkältungszeit jedoch zur echten Geduldsprobe werden. Erkältungsviren lösen im Körper eine Immunreaktion aus. Diese Immunreaktion setzt unter anderem Histamin frei. Wer ohnehin Schwierigkeiten hat, Histamin abzubauen, merkt das schnell – mit verstärkten Symptomen wie Kopfschmerzen, Hautreaktionen oder Magen-Darm-Beschwerden. Hinzu kommen typische Erkältungsmittel, die den Histaminabbau zusätzlich blockieren können. Auch scheinbar harmlose Hausmittel wie Heißgetränke mit Zitrone oder Hühnerbrühe sind histaminreich. Dieser Artikel zeigt dir, worauf du beim Thema Erkältung und Histaminintoleranz achten solltest, welche Medikamente problematisch sind und wie du dich histaminarm durch die Erkältungszeit bringen kannst.
Erkältung und Histamin: Die Verbindung
Wie das Immunsystem Histamin freisetzt
Erkältungsviren infizieren die Schleimhäute in Nase und Rachen. Der Körper reagiert sofort mit einer Immunantwort. Dabei werden Mastzellen aktiviert – spezialisierte Immunzellen, die große Mengen Histamin speichern. Wenn Mastzellen aktiviert werden, schütten sie dieses Histamin aus. Das ist zunächst sinnvoll. Histamin weitet Blutgefäße und erhöht die Durchblutung im betroffenen Gewebe. So können Immunzellen schneller zum Infektionsherd gelangen. (Quelle: Maintz & Novak, 2007)
Das Problem bei Histaminintoleranz
Bei Menschen mit Histaminintoleranz fehlt oder funktioniert das Enzym Diaminoxidase (DAO) nicht ausreichend. DAO ist der wichtigste Abbaumechanismus für Histamin im Körper. Wer wenig DAO produziert, reagiert stärker auf Histamin – ob es durch eine Erkältung ausgeschüttet oder über die Nahrung aufgenommen wird. Wenn das Immunsystem bei einer Erkältung Histamin ausschüttet und gleichzeitig die DAO-Kapazität begrenzt ist, steigt der Histaminspiegel im Blut deutlich an. Das führt zu Symptomen, die weit über eine normale Erkältung hinausgehen können. (Quelle: Maintz & Novak, 2007)
Histamin ist kein Feind
Es ist wichtig zu verstehen: Histamin ist kein grundsätzlich schlechter Stoff. Es erfüllt lebensnotwendige Funktionen im Immunsystem, im Nervensystem und im Magen-Darm-Trakt. Das Problem entsteht erst dann, wenn zu viel Histamin vorhanden ist und der Körper es nicht schnell genug abbauen kann. Histamin wirkt dabei auf verschiedene Rezeptoren im Körper. Es beeinflusst Magen-Darm-Trakt, Herz-Kreislauf-System, Atemwege und auch das Nervensystem. (Quelle: Al-Maamari et al., 2025)
- Mastzellen: werden durch Viren aktiviert und setzen Histamin frei
- DAO-Mangel: verhindert ausreichenden Histaminabbau bei Erkältung
- Doppelbelastung: Erkältungssymptome und Histaminsymptome können sich überlagern
- Gesamtlast: alle Histaminquellen zusammen entscheiden über die Beschwerden
Warum Erkältungssymptome bei Histaminintoleranz stärker wirken
Symptomüberlappung macht die Diagnose schwierig
Viele Symptome einer Erkältung ähneln den Symptomen einer Histaminreaktion stark. Laufende Nase, Kopfschmerzen, Hautröte, Müdigkeit und Kreislaufprobleme kommen bei beiden vor. Das macht es in der Erkältungszeit besonders schwer, zu unterscheiden, was Erkältungssymptom ist und was Histaminreaktion. Diese Überlappung kann verwirrend und erschöpfend sein. Betroffene fühlen sich oft schlechter als andere Erkältungskranke und wissen nicht, warum das so ist. Das ist nachvollziehbar und hat einen klaren biologischen Hintergrund. (Quelle: Maintz & Novak, 2007)
Entzündungsreaktionen als Verstärker
Eine Erkältung löst systemische Entzündungsreaktionen aus. Diese Entzündungen fördern die weitere Histaminfreisetzung. Gleichzeitig können Entzündungsprozesse im Darm die DAO-Produktion beeinträchtigen. Der Darm ist nämlich der Hauptort, an dem DAO produziert wird. Wenn die Darmschleimhaut durch eine Erkältung oder begleitende Verdauungsbeschwerden gereizt ist, sinkt die DAO-Aktivität weiter. Das erklärt, warum Erkältungen bei Histaminintoleranz-Betroffenen oft besonders lang und intensiv verlaufen. (Quelle: Schnedl & Enko, 2021)
Stress verschlimmert die Lage
Körperlicher Stress – und eine Erkältung ist körperlicher Stress – erhöht die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol. Cortisol beeinflusst das Immunsystem und kann die Mastzellaktivität weiter erhöhen. Das bedeutet: Mehr Histaminfreisetzung, weniger Abbau, mehr Symptome.
Problematische Erkältungsmittel und Medikamente
Antihistaminika der ersten Generation
Hier liegt ein häufiges Missverständnis vor. Antihistaminika klingen nach dem Mittel der Wahl – aber nicht alle sind gleich. Antihistaminika der ersten Generation (zum Beispiel Diphenhydramin oder Doxylamin) blockieren zwar Histaminrezeptoren, hemmen aber gleichzeitig auch das DAO-Enzym. Das ist für Menschen mit Histaminintoleranz kontraproduktiv. Neuere Antihistaminika der zweiten Generation (etwa Cetirizin oder Loratadin) hemmen das DAO weniger. Vor der Einnahme sollte immer eine Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt erfolgen. (Quelle: Comas-Baste et al., 2020)
Schmerzmittel und ihr Einfluss auf Histamin
Manche Schmerzmittel, die bei Erkältung häufig eingesetzt werden, sind problematisch. Acetylsalicylsäure (Aspirin) und einige andere nicht-steroidale Antirheumatika können die Histaminfreisetzung aus Mastzellen verstärken. Auch Ibuprofen wird von manchen Betroffenen schlechter vertragen. Paracetamol gilt in dieser Hinsicht als etwas verträglicher, obwohl auch hier individuelle Reaktionen möglich sind. Die Verträglichkeit ist von Person zu Person unterschiedlich. Was bei einer Person gut funktioniert, kann bei einer anderen Schwierigkeiten bereiten. Es lohnt sich, die eigenen Erfahrungen sorgfältig im Ernährungs- und Symptomtagebuch zu dokumentieren.
Nasensprays und Inhalationen
Abschwellende Nasensprays auf Basis von Xylometazolin oder Oxymetazolin gelten allgemein als histaminisch neutral. Sie greifen nicht direkt in den Histaminhaushalt ein. Inhalationen mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus oder Menthol können jedoch bei manchen Betroffenen Reaktionen auslösen. Auch hier gilt: individuelle Verträglichkeit beobachten.
Histaminreiche Hausmittel, die du meiden solltest
Der Klassiker: Hühnerbrühe
Hühnerbrühe gilt seit Generationen als das Erkältungshausmittel schlechthin. Leider ist sie bei Histaminintoleranz äußerst problematisch. Je länger Fleisch oder Knochen gekocht werden, desto mehr Histamin entsteht im Sud. Langgekochte Brühen gehören zu den histaminreichsten Lebensmitteln überhaupt. Das gilt auch für Brühwürfel und Fertigsuppen. Wer mit Erkältung und Histaminintoleranz kämpft, tut gut daran, auf diese Klassiker zu verzichten. Eine Alternative kann eine frisch zubereitete Gemüsesuppe aus histaminarmen Zutaten sein. Mehr Ideen für verträgliche Mahlzeiten findest du in den histaminarmen Rezepten auf balancehistamin.de/rezepte/.
Heißgetränke mit Zitrusfrüchten und Ingwer
Heißer Zitronentee oder Ingwerwasser sind beliebte Erkältungsbegleiter. Für Menschen mit Histaminintoleranz sind sie jedoch ungünstig. Zitrusfrüchte enthalten nicht nur Histamin, sondern wirken auch als Histaminliberatoren. Sie regen die körpereigene Histaminfreisetzung an, ohne selbst viel Histamin zu enthalten. Ingwer kann ebenfalls Histaminreaktionen begünstigen. Das bedeutet nicht, dass diese Mittel schlecht sind – aber für Betroffene sind sie keine gute Wahl.
Rotwein und fermentierte Mittel
Manche Betroffene greifen bei Erkältungen auf traditionelle Mittel wie heiße Milch mit Honig zurück. Honig wird von den meisten gut vertragen. Aber fermentierte Produkte wie Sauerkrautsaft oder Apfelessig – manchmal als Immunbooster empfohlen – sind hochhistaminhaltig und sollten in der Erkältungszeit besonders gemieden werden.
- Hühnerbrühe: enthält sehr viel Histamin durch langen Kochprozess
- Zitrusfrüchte: wirken als Histaminliberatoren, auch als Tee problematisch
- Antihistaminika 1. Generation: hemmen DAO und verstärken Histaminprobleme
- Fermentierte Lebensmittel: zählen zu den histaminreichsten Lebensmitteln überhaupt
Histaminarme Ernährung während der Erkältung
Wärme und Histamin: Was beachten?
Warme Speisen und Getränke tun einer erkälteten Schleimhaut gut. Das ist auch bei Histaminintoleranz möglich – wenn die richtigen Zutaten gewählt werden. Gut verträgliche Optionen sind frisch zubereitete Gemüsesuppen aus Karotten, Pastinaken, Zucchini oder Süßkartoffeln. Frisches Fleisch, das nicht lange gekocht wurde, ist ebenfalls besser als Brühe aus Knochen. Wichtig ist dabei immer die Frische der Zutaten. Lebensmittel, die lange lagern oder stark erhitzt und wieder aufgewärmt wurden, enthalten mehr Histamin. Frisch kochen ist bei Histaminintoleranz ganzjährig wichtig – in der Erkältungszeit umso mehr. Nicht ein einzelner Wert ist entscheidend. Die Gesamtbelastung zählt. (Quelle: Comas-Baste et al., 2020)
Ausreichend trinken – aber womit?
Viel trinken ist bei Erkältung wichtig. Stilles Wasser ist immer eine gute Wahl. Kräutertees wie Kamille, Fenchel oder Pfefferminze sind für die meisten Betroffenen gut verträglich. Grüner Tee und schwarzer Tee enthalten biogene Amine und werden nicht von allen toleriert. Fruchtsäfte aus Zitrusfrüchten oder Tomaten sind zu meiden. Eine Tasse warmer Apfeltee aus frischen, geschälten Äpfeln kann eine angenehme Alternative sein – frische Äpfel gelten als histaminarm.
Auf die Gesamtlast achten
In der Erkältungszeit steigt die Histaminlast im Körper durch die Immunreaktion automatisch an. Das bedeutet: Die Toleranzschwelle sinkt. Lebensmittel, die sonst noch gut vertragen werden, können jetzt Symptome auslösen. Es empfiehlt sich, während einer Erkältung noch konsequenter auf eine histaminarme Ernährung zu achten als im Alltag. Mehr über das Grundprinzip der Histaminintoleranz erfährst du auf unserer Übersichtsseite /histaminintoleranz/.
Das Immunsystem und Histaminintoleranz stärken
Die Rolle von DAO und Darmgesundheit
Das DAO-Enzym wird hauptsächlich in der Darmschleimhaut produziert. Eine gesunde Darmschleimhaut ist daher Voraussetzung für eine ausreichende DAO-Aktivität. Erkältungen, die mit Verdauungsbeschwerden einhergehen, können die Darmschleimhaut belasten. Das senkt die DAO-Produktion weiter. Histaminintoleranz hat ihren Ursprung oft im Darm – und andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktose- oder Fruktoseintoleranz können die Situation zusätzlich verschärfen. (Quelle: Schnedl & Enko, 2021) Strategien, die die Darmgesundheit langfristig fördern, helfen deshalb auch dabei, die Histaminverträglichkeit zu verbessern. Dazu gehören unter anderem ausreichend Schlaf, Stressreduktion und eine ballaststoffreiche, histaminarme Ernährung.
Vitamin C als Unterstützung
Vitamin C ist bekannt für seine Rolle im Immunsystem. Es kann außerdem den Histaminabbau unterstützen. Das Problem: Die klassischen Vitamin-C-Quellen bei Erkältung sind Zitrusfrüchte – und die sind für Histaminintoleranz-Betroffene ungünstig. Histaminarme Vitamin-C-Quellen sind dagegen Paprika (gelb oder grün, nicht rot), frische Kartoffeln und Brokkoli. Diese Lebensmittel können in der Erkältungszeit sinnvoll eingesetzt werden. Ergänzend ist auch Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel in Pulver- oder Kapselform eine Option – dabei auf Zusatzstoffe achten.
Schlaf und Erholung priorisieren
Schlaf ist die wirksamste Erholungsstrategie bei Erkältung. Im Schlaf regeneriert sich das Immunsystem. Auch die Darmschleimhaut erholt sich bei ausreichend Ruhe. Wer trotz Erkältung versucht, den normalen Alltag durchzuhalten, verlängert die Erkrankung und steigert die Histaminbelastung. Ruhephasen sind kein Luxus – sie sind bei Histaminintoleranz und Erkältung medizinisch sinnvoll.
Praktische Tipps für die Erkältungszeit
Vorbereitung ist der beste Schutz
Wer weiß, dass Erkältungen die Histaminlast erhöhen, kann sich vorbereiten. Es lohnt sich, verträgliche Lebensmittel immer vorrätig zu haben – tiefgekühltes frisches Fleisch, Tiefkühlgemüse aus histaminarmen Sorten, haltbare histaminarme Grundnahrungsmittel wie Haferflocken oder Reis. In der akuten Erkältungsphase fehlt oft die Energie zum Einkaufen und Kochen. Eine gute Bevorratung verhindert dann den Griff zu problematischen Alternativen. Histaminarme Rezeptideen für die schnelle Küche findest du auf balancehistamin.de/rezepte/.
Symptomtagebuch auch bei Erkältung führen
Das Symptomtagebuch ist bei Histaminintoleranz grundsätzlich hilfreich. In der Erkältungszeit wird es noch wertvoller. Notiere, welche Medikamente du nimmst, was du isst, und welche Symptome auftreten. So erkennst du Muster: Welche Mittel verschlechtern die Situation? Welche Lebensmittel werden auch bei erhöhter Histaminlast noch gut vertragen? Diese Informationen helfen dir, zukünftige Erkältungszeiten besser zu meistern. Sie sind auch für die Ärztin oder den Arzt wertvoll.
Arzt oder Ärztin frühzeitig einbeziehen
Bei Histaminintoleranz und Erkältung sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt wissen, welche Einschränkungen und Besonderheiten vorliegen. Das gilt besonders bei der Auswahl von Medikamenten. Viele Betroffene schränken sich durch eine strenge Selbstdiagnose stark ein – dabei geht es vorrangig darum, über eine Verbesserung der Verdauungsfunktion Symptome zu lindern und die Lebensmittelauswahl zu erweitern. (Quelle: Reese, 2025) Die SIGHI-Leitlinie Histaminunverträglichkeit gibt einen guten Überblick über problematische Substanzen und Inhaltsstoffe, die bei der ärztlichen Beratung hilfreich sein können. (Quelle: SIGHI-Leitlinie Histaminunverträglichkeit)
Häufige Fragen zu Erkältung und Histaminintoleranz
Erkältungen aktivieren das Immunsystem und setzen dabei Histamin frei. Wer Histamin ohnehin schlechter abbaut, reagiert auf diese zusätzliche Histaminbelastung mit verstärkten Symptomen. Kopfschmerzen, Hautreaktionen und Kreislaufprobleme können sich mit Erkältungssymptomen überlagern. Das ist biologisch begründbar und kein Einbilden.
Antihistaminika der zweiten Generation hemmen das DAO-Enzym weniger als ältere Mittel und sind oft besser verträglich. Abschwellende Nasensprays auf Xylometazolin-Basis gelten als histaminisch neutral. Bei Schmerzmitteln ist Paracetamol häufig besser verträglich als Aspirin oder Ibuprofen. Individuelle Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt ist immer empfehlenswert.
Ja, klassische Hühnerbrühe aus langer Kochzeit ist eine der histaminreichsten Speisen überhaupt. Je länger Fleisch und Knochen köcheln, desto mehr Histamin entsteht. Als Alternative eignet sich eine frisch zubereitete Gemüsesuppe aus histaminarmen Zutaten wie Karotten, Pastinaken oder Zucchini.
DAO-Enzympräparate können den Histaminabbau unterstützen und werden von manchen Betroffenen auch in der Erkältungszeit eingesetzt. Sie ersetzen jedoch keine ärztliche Behandlung der Erkältung. Die Einnahme sollte mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden, besonders wenn gleichzeitig andere Medikamente genommen werden.
Histaminarme Vitamin-C-Quellen wie gelbe Paprika, Brokkoli und Kartoffeln unterstützen das Immunsystem. Ausreichend Schlaf, Stressreduktion und eine gesunde Darmschleimhaut stärken sowohl das Immunsystem als auch die DAO-Produktion. Fermentierte Lebensmittel oder Zitrusfrüchte als Immunbooster sind bei Histaminintoleranz dagegen ungünstig.
Ja, aber nicht jeden. Gut verträglich sind zum Beispiel Kamillentee, Ingwertee oder stilles Wasser mit frischer Minze. Verzichte lieber auf Hagebutte, Hibiskus und alle Zitrusfrüchte – die treiben deinen Histaminspiegel nach oben. Grüner und schwarzer Tee enthalten ebenfalls Stoffe, die den Histaminabbau bremsen können.
Das ist individuell verschieden. Bei vielen Betroffenen dauert es einige Tage bis zwei Wochen, bis der Histaminspiegel wieder sinkt und die Symptome nachlassen. Solange das Immunsystem noch aktiv ist, bleibt die Belastung erhöht. Schonende Ernährung und ausreichend Schlaf helfen dem Körper, schneller zu regenerieren.
Abschwellende Nasensprays auf Salzwasserbasis sind in der Regel gut verträglich und sinnvoll. Bei Sprays mit Wirkstoffen wie Xylometazolin solltest du kurz mit deiner Ärztin oder deinem Arzt sprechen. Diese gelten zwar meist als unproblematisch, aber bei starker Histaminbelastung ist ein kurzer Check sinnvoll.
Quellen
- Maintz, L. & Novak, N. (2007). “Histamine and histamine intolerance.” American Journal of Clinical Nutrition, 85(5), 1185–1196.
- Comas-Baste, O. et al. (2020). “Histamine Intolerance: The Current State of the Art.” Biomolecules, 10(8), 1181.
- Schnedl, W. J. & Enko, D. (2021). “Histamine Intolerance Originates in the Gut.” Nutrients, 13(4), 1262.
- Swiss Interest Group Histamine Intolerance (SIGHI). (2020). SIGHI-Leitlinie Histaminunverträglichkeit. Aktuelle Version abrufbar unter: histaminintoleranz.ch.
- Reese, I. (2025). “Suspected histamine intolerance – how to proceed?” Dermatologie (Heidelberg, Germany). DOI: 10.1007/s00105-025-05482-4.
- Al-Maamari, A. et al. (2025). “Mechanisms and implications of histamine-induced reactions and complications.” Allergologia et immunopathologia, 53(3). DOI: 10.15586/aei.v53i3.1272.
Quellen: DGAKI, SIGHI, Allergie-Informationsdienst. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.
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